Gute Reise!
Das wünschten wir uns. Eine angenehme Fahrt zu unserem kleinen dänischen Ferienhaus. Wir entschieden uns für die Deutsche Bahn. Die Fahrkarten waren zwar so teuer wie Flugtickets, aber da in das Ende der Welt, in dem wir unsere kostbare Ferienzeit verbringen wollten, kein Flugzeug fliegt, war die Bahn eine gute Alternative. Wir reservierten also unsere Karten bei einer netten Dame am Fahrkartenschalter. Da die Fahrt recht lange dauern würde, wählten wir Schlafwagenplätze - pardon, hätten wir gewählt, wenn es noch welche gegeben hätte. Auch die Liegewagen waren schon voll belegt, und so nahmen wir die Ruhesessel. "Mondförmig" seien sie, sagte die Dame am Fahrkartenschalter. Das klingt! Wir freuten uns auf unser Abenteuer mit dem Nachtzug.
Die Vorfreude ist uns mittlerweile leider vergangen. Die Deutsche Bahn hat uns nämlich nicht den versprochenen Wagen mit Ruhesesseln, sondern einen ganz normalen Zug aufs Gleis gestellt. Wie kann ich mir das vorstellen? Fährt ein Praktikant kurz vor Feierabend und schon leicht angesäuselt mit den Wagen spazieren? Oder ist das ein neuer, fragwürdiger Einsparungsversuch?
Wir müssen also die gesamte Fahrt, die ganze Nacht lang, mit vier anderen Leuten in einem kleinen Abteil sitzen, auf unbequemen Sitzen. Eben kam der Schaffner herein und gab E. mit den kontrollierten Fahrkarten einen Gutschein: Zwei mal fünf Euro für den Speisewagen. Das wirkte eher wie ein schlechter Scherz als wie eine Entschuldigung. Nachdem die Gutscheine in E.s Hand waren, fügte der Schaffner hinzu, er gehe jetzt das Buch holen. Zum Schreiben. Für Beschwerden. Als E. verwirrt zurückgab, dass er aber nichts schreiben wolle, platzte dem Schaffner der Kragen und er rauchte kurze Zeit später stinksauer ab. Wir wissen immer noch nicht, was ihn zu dieser Reaktion getrieben hat, aber zumindest mein Interesse hält sich in Grenzen.
Die Vorfreude ist uns mittlerweile leider vergangen. Die Deutsche Bahn hat uns nämlich nicht den versprochenen Wagen mit Ruhesesseln, sondern einen ganz normalen Zug aufs Gleis gestellt. Wie kann ich mir das vorstellen? Fährt ein Praktikant kurz vor Feierabend und schon leicht angesäuselt mit den Wagen spazieren? Oder ist das ein neuer, fragwürdiger Einsparungsversuch?
Wir müssen also die gesamte Fahrt, die ganze Nacht lang, mit vier anderen Leuten in einem kleinen Abteil sitzen, auf unbequemen Sitzen. Eben kam der Schaffner herein und gab E. mit den kontrollierten Fahrkarten einen Gutschein: Zwei mal fünf Euro für den Speisewagen. Das wirkte eher wie ein schlechter Scherz als wie eine Entschuldigung. Nachdem die Gutscheine in E.s Hand waren, fügte der Schaffner hinzu, er gehe jetzt das Buch holen. Zum Schreiben. Für Beschwerden. Als E. verwirrt zurückgab, dass er aber nichts schreiben wolle, platzte dem Schaffner der Kragen und er rauchte kurze Zeit später stinksauer ab. Wir wissen immer noch nicht, was ihn zu dieser Reaktion getrieben hat, aber zumindest mein Interesse hält sich in Grenzen.
trashqueen - 18. Aug, 23:06
