Ein normales Maß an Wahnsinn
Derzeit bin ich irgendwo zwischen Realität und Kopfkino. Keine Ahnung, wie ich da hingekommen bin.
Auf jeden Fall holt mich meine Angst davor, von meinen besten Freunden im Stich gelassen zu werden, wieder Mal ein. Wie schon im letzten Beitrag angedeutet, fühle ich mich gerade irgendwie zurückgewiesen, auf die Ersatzbank gesetzt, und reagiere mit Trotz, Abschottung und imaginärem Grimassenschneiden.
Die zitierte Szene in der Schule ist symptomatisch für etwas, was seit meiner Kindheit immer wieder auftaucht: Menschen, von denen ich dachte, sie stünden mir sehr, sehr nahe, benutzen mich nur noch, reden hinter meinem Rücken schlecht über mich. Dass mich das mehr mitnahm und auch heute noch mehr mitnimmt als andere, liegt vermutlich daran, dass meine Familie keine deutschen Wurzeln hat und mich auf bestimmte soziale Situationen hier nicht angemessen vorbereiten konnte.
Kann man darauf vorbereitet werden, dass bei einem Treffen die ehemals beste Freundin zu einer anderen sagt: "Haha, guck mal, die ist immer noch so leicht zu verarschen"?
Das ist einer der wunden Punkte, die noch nach Jahren weh tun, wenn sie berührt werden.
Seit den geschilderten Vorkommnissen - und einigen anderen, die ich nicht weiter ausbreiten will - bin ich mehr und mehr misstrauisch geworden. Einige würden viellecht schon sagen: Paranoid. Keine Ahnung.
Ob das noch normal ist? Keine Ahnung.
Aber anstrengend ist es allemal.
Auf jeden Fall holt mich meine Angst davor, von meinen besten Freunden im Stich gelassen zu werden, wieder Mal ein. Wie schon im letzten Beitrag angedeutet, fühle ich mich gerade irgendwie zurückgewiesen, auf die Ersatzbank gesetzt, und reagiere mit Trotz, Abschottung und imaginärem Grimassenschneiden.
Die zitierte Szene in der Schule ist symptomatisch für etwas, was seit meiner Kindheit immer wieder auftaucht: Menschen, von denen ich dachte, sie stünden mir sehr, sehr nahe, benutzen mich nur noch, reden hinter meinem Rücken schlecht über mich. Dass mich das mehr mitnahm und auch heute noch mehr mitnimmt als andere, liegt vermutlich daran, dass meine Familie keine deutschen Wurzeln hat und mich auf bestimmte soziale Situationen hier nicht angemessen vorbereiten konnte.
Kann man darauf vorbereitet werden, dass bei einem Treffen die ehemals beste Freundin zu einer anderen sagt: "Haha, guck mal, die ist immer noch so leicht zu verarschen"?
Das ist einer der wunden Punkte, die noch nach Jahren weh tun, wenn sie berührt werden.
Seit den geschilderten Vorkommnissen - und einigen anderen, die ich nicht weiter ausbreiten will - bin ich mehr und mehr misstrauisch geworden. Einige würden viellecht schon sagen: Paranoid. Keine Ahnung.
Ob das noch normal ist? Keine Ahnung.
Aber anstrengend ist es allemal.
trashqueen - 6. Aug, 14:41
