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Freitag, 15. September 2006

Zitat des Tages: Heute aus der Talkshow

Oliver Geissen: Und kann man sich denn vielleicht wenn man noch nicht Mutter ist anders verhalten als als Mutter?
Talkgast, selbst junge Mutter: Ich sach mal so - Mutter sein und Mutter nicht sein. Aber man muss schon so das Klischee'n bisschen haben, sich zu präsentieren.
Rauschender Applaus aus dem Publikum.

Und dann fragen sich einige Menschen, warum es mittlerweile nur noch so wenige Talkshows gibt. Ich sage: Es gibt immernoch viel zu viele.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Tageszitat

Um mich herum brannte die Luft, sengende Hitze
Schwefelgeruch, brennende Blitze
lodernde Flammen, ständiges lodern und dröhnen
unendliches jammern und stöhnen
aus zahllosen Kehlen
grässliche Schreie verlorenen Seelen
die sich ewig lang in Unendlichkeit quälen
Ein wimmern und flehen
erschütternde Szenen
und ich stand mit zitternden Knien mitten drin
Bis er erschien, Satan war da
Ab da war mir klar was geschah
und ich sah wo ich war
als er lachte sprach:
"Herzlich willkommen am Arsch!"


- Die Fantastischen Vier: Michi Beck in Hell

Samstag, 11. Februar 2006

Deutschland gegen Rumänien: Arbeit

Was du heute kannst besorgen,
das verschiebe nicht auf morgen.


Deutsches Sprichwort

Was du morgen machen mußt, mache nicht heute,
sondern laß es für übermorgen, vielleicht ist es nicht mehr nötig.


Rumänisches Sprichwort

Vermutlich haben sie beide Recht.

Mittwoch, 8. Februar 2006

SciFi-Fundsache

Der zweitdümmste Satz aus einer Science-Fiction-Serie: „Sir, das Borg-Schiff nimmt eine Position relativ zu uns ein!“

~Wolfgang J. Reus (*1959), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker, gefunden über Aphorismen.de

Mittwoch, 1. Februar 2006

Sag mal, Brain...

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„Gee, Brain, what do you want to do tonight?“
„The same thing we do every night, Pinky: Try to take over the world!“


Pinky and the Brain, passend zum Rückanschluss an die Welt per Kabel-DSL.

Sonntag, 5. Juni 2005

Die künftige Kanzlerin spricht zum Thema: Fenster

Welches Empfinden weckt Deutschland noch in Ihnen?
Angela Merkel: Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen. Ich denke auch an eine bodenständige und herzhafte Küche. Ich denke an Laubbäume, an Buchen und Eichen. Ich denke an bestimmte Vögel, z. B. an Kraniche, Störche.


Zitat aus einem Interview mit der Bild-Zeitung am 30. November 2004.

Es ist wahr, was eine Journalistin neulich im TV sagte: So eine Antwort macht einem Angst.
Göttin, warum muss die erste Kanzlerin ausgerechnet diese Frau sein? *schluchz*

Samstag, 5. März 2005

Augenfarben

Augenfarben sind schwer zu beschreiben. Es bleibt gar nichts anderes übrig, als mit Vergleichen zu arbeiten. Zum Beispiel so:

"His eyes are as greeeeen as a fresh pickled toad..."
Ein Zwerg, alias Ginny Weasley, in: Harry Potter and the Chamber of Secrets

Euer El Citadore,
mit an dieser Stelle völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Grüßen an Trashqueen, deren Augen wie der Himmel sind, kurz vor Sonnenaufgang, und wie ein Waldsee im Frühling, in dem sich das Laub spiegelt.

Sonntag, 27. Februar 2005

Kochen und andere Panschereien

Für das heutige, höchst alltagstaugliche Zitat sind zum perfekten Zitieren am Besten zwei Menschen zu verwenden:

A: "Und ein Schuss Petrolium!"
B: (gedehnt, laut): "NEIN!"
Asterix und Kleopatra, der Film

Der fiese Schurke (das ist ein Pleonasmus, hm?) und sein Helfer übernehmen die Rollen von B und A im Original, als sie einen vergifteten Kuchen für Kleopatra backen. Der Schurke trällert das Rezept, in dem wirklich gemeine Sachen drin sind, und der Helfer schlägt gelegentlich, als Refrain, sein Petrolium vor. Das wird ihm aber immer versagt, obwohl wirklich schwer einzusehen ist, wie es ein Schuss Petrolium noch schlimmer machen soll.

Montag, 21. Februar 2005

Zitat!

Heute:

"Töte sie, Norman! Töte sie!"
Psycho (??)

Ein rätselhaftes Zitat. Wer ist sie? (sie ist wunderschön...) Und wer ist Norman? Und ist das wirklich aus Psycho? So hat man es mir erzählt, und ich benutze das Zitat unverdrossen, um andere Menschen, die nicht einmal Norman heißen, zur Gewaltanwendung anzustiften. Aber wer weiß genaueres?

Samstag, 19. Februar 2005

Schnee

Heute Nacht hat es hier im nördlichen Süden der Republik geschneit. Aus aktuellem Anlass beginne ich meine Rubrik also mit Schneezitaten.

"Das Ballen von Schnee auf dem Schulhof ist verboten."
(Dr. Hasselhoff, Schuldirektor a.D., Hohe Landesschule Hanau)

Diese zu einiger lokaler Berühmtheit gelangte Lautsprecherdurchsage hat uns natürlich nicht davon abgehalten, Schnee zu ballen - und den geballten Schnee dann, mit kinetischer Energie versehen, in Richtung von Freunden oder kreischend auseinanderstiebender Mädchengruppen zu entlassen. Wenn sich die Mädchen nach drinnen geflüchtet hatten und plötzlich auch das Beschießen der Kumpels nicht mehr so spannend war, konnte man auch noch nach unbeweglichen Zielen werfen, Dingen wie Laternenpfählen, Verkehrsschildern oder hochgelegenen Fensterscheiben. Auch hierbei gibt es literarische Vorläufer, eine Szene aus Kästners Fliegendem Klassenzimmer. Dort berät sich ein Teil der Bande mit ihrem Freund, dem Nichtraucher, der so heißt, weil er in einem alten Eisenbahnwagen mit entsprechender Auszeichnung wohnt. Der Rest der Truppe wartet draußen und einer von ihnen bereitet einen großen Haufen Schneebälle vor und

"...warf sie nach dem Schnornstein des Nichtrauchers. Er traf dreimal."
(Erich Kästner, "Das Fliegende Klassenzimmer")

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